Hundeglück..

...unsere kleinen Markiesje-Welpen im Alter von 5 Wochen.. Mit 5 Wochen haben wir mit "fester" Nahrung angefangen und waren auch schon täglich einige Minuten im Schnee. Die Kleinen entwickeln...

Unsere Welpen

Das Markiesje

Steckbrief


Kunstkennern kommt das Markiesje vielleicht bekannt vor, denn die Ähnlichkeit mit den hübschen kleinen Spaniels, die so oft Könige und Adlige auf den Gemälden niederländischer Künstler des 17. und 18. Jahrhunderts begleiten, ist nicht zu leugnen. Gerade bei adligen Damen im 18. Jahrhundert waren die kleinen Gesellschaftshunde äußerst beliebt, und nicht nur in den Niederlanden. In England prägte besonders der King Charles Spaniel das Bild bei Hofe, der Papillon in Belgien. Das Markiesje ist dem Namen nach selbst ein Adliger : Markies bedeutet Marquis, und das „ je“ ist ein Verkleinerungsform ( Marquis : französischer Adelstitel zwischen Graf und Herzog, deutsche Entsprechung Markgraf ).

Bild-Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Markiesje
Das Markiesje (auch Hollandse Tulphond) ist also das Marquislein – daher kommt es auch, dass wir im Deutschen den Artikel „das“ benutzen.

Über den Namen des Markiesje gibt es zwei verschiedene Geschichten.

Entweder es wurde nach der Marquise von Pompadour ( besser bekannt als Madame Pompadour ) bekannt, die diese Hunde geliebt und selbst besessen haben soll. Oder aber es wurde nach einer bestimmten Art von geflochtenem Weidenkörbchen benannt, in das der kleine Hund genau hineinpasste.

Das Makiesje kommt aus Holland ( Frau Antje auch ) und ist im Moment auch nur dort als Rasse anerkannt und wird in den Niederlanden gezüchtet.

So beliebt das „Hündchen“ auch im 17. und 18. Jahrhundert war – im 20. Jahrhundert war es weitgehend in Vergessenheit geraten. Die Wiederbelebung der Rasse oder vielmehr der Beginn des Markiesje, wie es heute in Holland beliebt und verbreitet ist, kam mit einer Frau namens Mia van Woerden. In den 1970er Jahren begann sie, in verschiedenen Hundezeitschriften zu inserieren. Hundehalter, die einen Markiesje – ähnlichen Hund hielten, sollten sich melden. Und es meldeten sich mehr Liebhaber als erwartet, so dass man mit einem Zuchtprogramm beginnen konnte. Um Inzucht möglichst zu vermeiden, wurden anfangs Phaléne uns Papillons eingekreuzt. Die Anzeigen waren der Beginn einer Bewegung, die 1979 zur Gründung des Markiesje – Vereines, der „Vereniging voor Liefhebbers van het Markiesje“, führte.

1980 wurde national ein Standard festgelegt. Vom holländischen  Kynologenverband wurde das Markiesje 1999 als Rasse offiziell anerkannt – und ist damit der jüngste Neuzugang unter den niederländischen Rassehunden. Im Jahr 2005 wird die Anzahl der Markiesjes in Holland auf 800 bis 1000 geschätzt und der Aufbau fortgeführt. Aus diesem Grund werden momentan auch noch keine Markiesjes ins Ausland verkauft.

Das Markiesje :

Ursprungsland : Niederlande

Allgemeines Erscheinungsbild : Zierlich gebauter und eleganter, intelligenter und aufgeweckter kleiner Hund. Schwarzes, weiches Fell, kann leicht wellig sein. Weiße Abzeichen sind erlaubt. Hängeohren, wacher Gesichtsausdruck. Ideale Größe : Schulterhöhe etwa 35 cm, Rüden können etwas größer sein als Hündinnen.

Der Körper : Ist etwas länger als die Widerristhöhe. Schlanker Körperbau mit leichten Knochen, aber nicht zerbrechlich wirkend.

Der Kopf : Ist von der Größe im Verhältnis zum Körper harmonisch ausgewogen. Der Schädel ist eher flach mit ausgeprägtem Hinterhauptbein. Der Stop ist deutlich, aber nicht abrupt. Die Länge der Schnauze ist etwas kürzer als die des Schädels ( gemessen vom Stop bis zum Hinterhauptbein ).

Die Ohren : sind mittelgroß, dreieckig mit abgerundeten Spitzen und gefedert. Wird die Aufmerksamkeit des Hundes geweckt, berührt die Ohrenspitze seine Wange.

Die Augen : sind Mandelförmig, groß, aber nicht hervorstehend. Sie sind braun bis schwarz, klar, mit sanften Ausdruck.

Zähne : Vollständiges, gleichmäßiges und gerades Scherengebiss.

Das Haarkleid : besteht aus glattem, schwarzem, halblangem Haar. Weiße Abzeichen sind erlaubt, außerdem darf das Haar auch leicht wellig sein. Schwanz und Steiß sind gefedert. An den Hinterläufen reicht die Federung bis zum Sprunggelenk.

Der Rücken : Ist gerade und fest.

Das Gangwerk : Ist federnd und elastisch mit gutem Antrieb.

Quelle : Zeitschrift Partner Hund & und unsere Freunde (Rockys Eltern) – die Familie Hoffmann unter www.markiesje.de


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